Die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung Göppingen möchten ihren Arbeitsalltag möglichst nachhaltig, in Anlehnung an die 17 Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030, gestalten. Deshalb beschäftigen sie sich circa 3x im Jahr genauer mit einem Nachhaltigkeitsziel (z.B. Ressourcenverbrauch, Ernährung, Gesundheit, etc.). und fragen die Kolleg*innen nach Ihren Verbesserungsvorschlägen.
Nachdem sie sich in der ersten Folge mit dem Thema Geschlechtergerechtigkeit beschäftigten, geht es dieses Mal um das Thema Ressourcenschonung. Bis Anfang Juni werden die Mitarbeitenden zu dem Thema regelmäßig informiert und können Vorschläge einreichen, die sodann auf ihre Umsetzbarkeit hin geprüft werden.

Das Forum Nachhaltigkeit tagte insgesamt zum vierten Mal unter der Leitung von EBM Almut Cobet, jedoch zum ersten Mal in der Folgephase des Projekts „Göppinger Agenda 2030“. 30 Personen waren anwesend. Die Lenkungsgruppe in neuer Besetzung (mit OB Alex Maier, BBM Eva Noller) stellte sich und ihren Bezug zur Agenda 2030 vor. Isabel Glaser, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik, präsentierte den Status Quo des Projekts und die geplanten Maßnahmen bis Projektende (Dezember 2022) sowie den anstehenden Klimathon. Luciana Maia, Beraterin des Projekts Global Nachhaltige Kommune, berichtete über die Inhalte und Aktivitäten des Pilotprogramms in Baden-Württemberg: Die Stadt Göppingen ist eine von 10 Modellkommunen. Weitere Infos über das Forum Nachhaltigkeit erhalten Sie beim Klicken auf die Fotos.

Parents for Future Ortsgruppe Göppingen sowie der Arbeitskreis Klima und Energie besprechen mit OB Alex Maier, wie die Stadt Göppingen möglichst erfolgreich am bundesweiten Wattbewerb teilnehmen, das heißt die aktuell installierte PV-Leistung in kWp deutlich erhöhen kann.
Ideen wurden insbesondere zu Öffentlichkeitsarbeit, Netzwerkbildung in der Stadtgesellschaft ausgetauscht. In einem nächsten Schritt geht es um die Umsetzung: Wer macht was? Weitere Infos zum Wattbewerb: www.wattbewerb.de

Lena, Martin und Wolfgang haben viele Ideen für die Projektgruppe und freuen sich über Mitstreiter:innen. Kontakt bei Interesse:

Sei es der Gemeinschaftsgarten, …
…oder ein Blühstreifen – die Samen fanden ein Zuhause.
… der eigene Balkon …

Weltweit sind GWÖ-Gruppen aktiv als Regionalgruppe oder Verein – so auch in Göppingen. Die Regionalgruppe Göppingen stellte vor, was sich hinter dem Gedanken der Gemeinwohlökonomie verbirgt und wie sie lokal agieren. Kontakt: . Jürgen Laske ist Geschäftsführer des seit 2018 gemeinwohlbilanzierten Unternehmens „Bausinger Yogamanufaktur“. Er zeigte anhand seines persönlichen Erfahrungsberichts auf, wie Unternehmen das GWÖ-Modell unterstützen können. Dies lässt sich auch auf Gemeinden und städtische Betriebe übertragen. Homepage: www.bausinger.de

Vorerst 21 Göppinger Schulen haben Ansprechpersonen benannt, die gemeinsam in einem Netzwerk Ideen im Rahmen der Göppinger Agenda 2030 schmieden wollen. In einer ersten Vorbesprechungen wurde erörtert, welche Aktivitäten im Rahmen von Globalem Lernen an den Schulen in welcher Form implementiert werden können (s. Bild). In einem nächsten Schritt wird eine Bestandsaufnahme erstellt, um übersichtlich zusammenzustellen, was es bereits in den Themenbereichen schon gibt und darauf aufzubauen.

Mittlerweile über 30 Bürger:innen aus Göppingen und darüber hinaus besprachen beim zweiten von drei Orga-Treffen in 6 Themengruppen (Mobilität, Ernährung, Wohnen, Digitales Leben, Shopping/Konsum, Freizeit/Urlaub und Cleanup) verteilt die geplanten Aktionen für den vom 5. Juni bis 17. Juli geplanten Stadtwettbewerb „Klimathon“.

Zu einem „Runden Tisch“ mit Informationen zu Mehrweg-Geschirrsystemen auf Pfandbasis hatte OB Alex Maier im Rahmen der Göppinger Agenda 2030 die gastronomischen Betriebe in Göppingen eingeladen. Fazit: Gemeinsam soll die Flut an Einwegverpackungen eingedämmt werden. Eine weitere Infoveranstaltung folgt im Mai.

Die Referentinnen Gundula Büker vom Entwicklungspädagogischen Informationszentrum (EPiZ) Reutilngen und Agathe Seiter-Hees von der Göppinger Initiative Eine Welt gaben 15 Gästen einen Input zu Globalem Lernen und lokalen Engagement-Möglichkeiten, wie zum Beispiel dem Globalen Klassenzimmer.