Die 2. Besprechung startete mit einem Mülltrennungsquiz als Warmup – die Anwesenden kamen ganz schön ins Schwitzen bzw. Zweifeln! Wer sich und sein/ ihr Wissen selbst einmal testen möchte: NABU-Mülltrennungs-Quiz. Umso motivierter war die Gruppe danach, sich konkrete Schritte für ein Zero Waste-Aktionsjahr in Göppingen zu überlegen. Konkret wurden die Grundzüge für einen Leitfaden erarbeitet, der Veranstaltern von lokalen Events helfen soll, möglichst gar keinen/ wenig Abfall zu generieren bzw. verantwortungsvoll damit umzugehen. Über die Stärkung der Göppinger Mehrweginitiative sowie ein ansprechendes Design für das Zero Waste-Aktionsjahr machten sich die Anwesenden ebenfalls Gedanken.

Das nächste Treffen findet am 15.12.2021 von 18-19:30 Uhr über ZOOM statt und steht allen offen, die sich für eine müllfreie Stadt Göppingen einsetzen wollen (Kontakt: Isabel Glaser, ). Als Gast empfangen wir den Geschäftsführer Stefan Degreif von der Agentur 3vor12: Er stellt ein Müllscoutkonzept vor, welches bereits in anderen Kommunen erfolgreich angewandt wurde.

Das Kernteam der Agenda 2030 mit seinen 15 Mitgliedern, alles Mitarbeitende aus unterschiedlichen Dienststellen der Stadtverwaltung, trifft sich einmal im Quartal, um stadtverwaltungsinterne Nachhaltigkeits-Aktivitäten zu besprechen und zu koordinieren. Dieses Mal standen die weiteren Schritte des Projekts „Global Nachhaltige Kommune“, der Abschluss sowie die nächste Folge der Kampagne „Nachhaltigkeitsheld*innen gesucht“, der Status Quo der Bemühungen um die Institutionalisierung der Nachhaltigen Beschaffung sowie die Initiative „Zero Waste Göppingen 2022“ auf der Agenda. Auch wenn die Veranstaltung mal wieder Online stattfinden musste, konnte das Team gut zusammenarbeiten.

Die Projektgruppe, die den „Wattbewerb“ in Göppingen vorantreibt besprach beim 3. Treffen folgende Themen:

(1) Nächste Folgen der aktuell wöchentlich im GEPPO erscheinenden Kolumne „PV kann ansteckend sein“ (erster Artikel HIER, zweiter Artikel HIER). Innerhalb von 2 Wochen meldeten sich mehr als 20 (!) Interessenten beim städtischen Energieberater.

(2) Vorbereitung einer Plakataktion zur Bekanntmachung des Wattbewerb

(3) Informationen über Bürgersolarberatung

Nächstes Treffen findet am Dienstag, 14.12.2021 von 18-19:30 Uhr über ZOOM statt. Als Gast werden wir Daniel Bannasch von Metropolsolar willkommen heißen, der unter anderem das Konzept der Bürgersolarberatung vorstellen wird. Interessierte am Thema PV & Energiewende herzlich willkommen (Kontakt: Isabel Glaser, ).

Auf Einladung der engagierten Lehrerin Ute Wenger besuchte Isabel Glaser, Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik, eine 11. Klasse des Hohenstaufen-Gymnasiums im Geografie-Unterricht. Thema: Agenda 2030 & 17 Nachhaltigkeitsziele und ihre Umsetzung in Göppingen. Emotionen, persönliche Geschichte, Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen, konkrete Aktivitäten in Göppingen waren ein paar der inhaltlichen Punkte. Die Schüler*innen stellten interessierte und kritische Fragen, gerade auch im Hinblick auf die Umsetzung und Finanzierung der Ziele. Auf die finale Frage von Isabel Glaser an die Schüler*innen, was es denn brauche, um sie zu Engagement zu motivieren (immerhin 13.000 Schüler*innen am Schulort Göppingen) erhielt sie die Antwort: „Man muss uns halt begeistern.“ Ja, das muss man wohl. Begeisterungsfähigkeit vorhanden, will jedoch aktiviert werden. Das Hogy als FairTrade-Schule macht es schon mal vor.

Zum dritten Mal fand eine Nachhaltigkeitswerkstätte in der Stadtverwaltung statt: ein 2.5stündiger Workshop, der von den einzelnen Dienststellen auf freiwilliger Basis besucht werden kann. Nach der Stadthalle im Juni und der Kunsthalle im August besuchte die Koordinatorin für kommunale Entwicklungspolitik, Isabel Glaser, ihre Kolleg*innen im Betriebshof.

Nach einem Blick auf globale Entwicklungen und Zusammenhänge diskutierte das Betriebshof-Team, wie sie ihren Alltag so nachhaltig wie möglich gestalten können, indem sie zunächst all die Akteur*innen auflisteten, mit denen sie in einem Jahr Kontakt haben (z.B. Bürger*innen, Lieferant*innen). Danach betrachteten sie die vielen Aktivitäten, die sie Tag für Tag leisten (z.B. Reinigung, Montagearbeiten). Eine lohnenswerte Veranstaltung für alle Beteiligten und sehr beeindruckend zu sehen, was der Betriebshof mit seinen rund 80 Beschäftigten für die Stadt und ihre Bürger*innen alltäglich leistet und dabei versucht, so ressourcenschonend wie möglich zu agieren.